Diplom
 
 
 Untersuchung zur Zooplanktonökologie in der Nordsee
 - Clusteranalyse anhand von ZISCH-Daten -
 
 Universität Hamburg => Fachbereich Biologie => Working Group Limnology
 Diplomarbeit von ©Birke Heeren, November 1998
 Gutachten: Herr Prof. Dr. H. Kausch
 Zweitgutachten: Frau Prof. Dr. A. Brandt
 
 [Inhalt]  Kapitel: [1] [2] [3] [4] [5] [Zusammenfassung] [Anhang]
 
Kapitel 1 Einleitung Seite 4-5
1.3 Material und Methoden « zurück weiter »
  1.3.3 Datenvorbereitung Seite 4
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Die Zooplankton Proben wurden an jeder Station über bis zu fünf jeweils verschiedene Tiefenschichten genommen. Deshalb ist es notwendig die Daten, Zooplanktonkonzentration (Ind./m³), auf einheitliche Schichten (Tab. 1.1) zu interpolieren (vertikale Interpolation). Dieses wurde mit Hilfe eines für diese Arbeit in Visual Basic geschriebenen Makros (Anhang A) durchgeführt.
An ein paar Stationen läuft der Hol mit dem WP-2 Netz durch die Dichte-Sprungschicht. Strenggenommen ist es zweifelhaft diese Werte zu verwenden, aber angenäherte Werte sind besser als keine Werte.
 
Mit einem weiteren Makro (Anhang B) wurden auch die Nährstoff-, Temperatur- und Salzgehaltsdaten den Schichten (Tab. 1.1) angepasst.
 
  0 - 20 m
20 - 40 m
40 - 60 m
60 - 80 m
80 - 100 m
100 - 150 m
 
Tab.: 1.1   interpolierte Tiefenschichten
 
Es bedarf einer Begründung warum, bei nur fünf beprobten Tiefenschichten die Daten zu sechs Tiefenschichten interpoliert werden. Die Rechtfertigung besteht darin, dass die fünf beprobten Tiefenschichten an jeder Station sehr unterschiedlich sind. Das bedeutet, selbst wenn weniger Schichten gewählt würden, käme es teilweise zu mangelnder Datenauflösung in der Vertikalen (dadurch identische Werte in angrenzenden Schichten) und zu Datenlücken in der Horizontalen (nicht jede Station hat in jeder Schicht tatsächlich einen Wert, sondern nur einen vertikal interpolierten Wert). Die Schichten wurden entsprechend der Tiefenstruktur der Nordsee gewählt, welche in großen Gebieten sehr flach ist.
 
Nach der vertikalen Interpolation, interpoliert das Kartenprogramm Surfer (mittels Krigging) die Werte dann horizontal. So ist es möglich, für alle Arten in jeder Schicht eine Konzentrationskarte zu erstellen.
 
Beim Krigging bleiben die Originalwerte der Datenpunkte erhalten. Das ist ein wichtiger Aspekt, da auf diese Weise direkt aus der jeweiligen Karte und ohne Einsicht in das zugrundeliegende Datenmaterial deutlich wird, ob lokale Maxima und Minima von nur einer Station (möglicherweise fehlerbehaftet) oder von mehreren Stationen (Fehler weniger wahrscheinlich) verursacht werden.
 
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  1.3.4 Sprachgebrauch betreffend "Art" Seite 5
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Die ausgezählten Organismengruppen befinden sich taxonomisch auf verschiedenen Ebenen. Sie umfassen zum Teil ein oder mehrere Stadien, andere Fälle enthalten ein oder mehrere biologische Arten und wieder andere Fälle umfassen ein oder mehrere Gattungen, usw.
Der Begriff Art wird deshalb in dieser Arbeit nicht im biologischen Sinne - Organismen, die sich miteinander fruchtbar vermehren können - verwendet, sondern im allgemeinsprachlichen Sinne gleichbedeutend mit Sorte und Kategorie.
 
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   1.3.5 Rechtschreibung Seite 5
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Es wird in der Regel die neue Rechtschreibung, die seit dem 1. Aug. 1998 neben der alten Rechtschreibung von 1902 und allen anschließenden Ergänzungsverordnungen gilt, verwendet.
 
Kapitel 1 Einleitung Seite 4-5
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